Fryrender

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Inhaltsverzeichnis


Screenshot von Fryrender

Fryrender ist ein unbiased Renderer, der physikalisch korrektes Verhalten von Licht simuliert und somit photorealistische Ergebnisse liefert. Um dies zu erreichen, müssen die Cinema 4D-Materialien für Fryrender neu aufbereitet werden, dies ist aber wegen dem internen Materialeditor leicht zu handhaben, da Fryrender komplett in Cinema integriert wurde. Ausserdem ist ein Materialkonverter mit dabei.

Alle Einstellungen werden direkt in Cinema vorgenommen, die beim Exportieren von Fry übernommen werden. Änderungen an Umgebungsbeleuchtung, Material usw. lassen sich allerdings auch in Fryrender bewerkstelligen. Renderings können jederzeit abgebrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden.

Die Bilder werden in dem fryrender-eigenen DSI-Format gespeichert. So ist es möglich, die Beleuchtung während und nach dem Rendern zu verändern. Zeitgleich wird das Bild in einem herkömmlichen Format (jpg, tga, tif, hdri) abgelegt.


Fryrender in Cinema

Funktionen Version 1.6

  1. totale Integration in Cinema 4D. Texturen, Lichtsetup und Umgebungsbeleuchtung werden direkt in Cinema erstellt
  2. Lichtquellen können auf 16 Ebenen verteilt werden und während und nach dem Rendervorgang verändert werden (Intensität, Farbe, usw.)
  3. Unterbrechen von Rendervorgängen möglich, ebenso Wiederaufnahme von abgebrochenen Renderings
  4. echte, skalierbare Instanzen, der Speicher wird nicht zusätzlich belastet, mehrere Millionen Duplikate sind möglich, die sich auch in ihrer Textureigentschaften unterscheiden können
  5. Micropolydisplacement-> Über Graustufentexturen ist es möglich dem Objekt feinere Strukturen zu geben, siehe Subpolydisplacement
  6. Unterstützung von Normalmaps
  7. Inkrementelle Animationen
  8. Sonne, Mond und Umgebungsbeleuchtung, steuerbar über integrierte Weltkarte und interaktives Panorama


Screenshot vom Objekt-Tag

Workflow Fryrender/Cinema

Die Szene wird in Cinema erstellt. Als Lichtquellen dienen Polygonobjekte. Dabei sollte man beachten, dass diese Objekte so wenig Polygone wie möglich haben. Polygonlastige Objekte können das Rendern in Fry verlangsamen, da die Berechnung der Lichtstrahlen drastisch erhöht wird. Diese Lichtquelle kann mit einen Frytag versehen werden, der bestimmt, auf welche Ebene das Licht beim Rendern gelegt wird, so dass man in Fryrender diese, unabhänging von anderen Lichtquellen verändern kann. Objekte brauchen in der Regel keinen Frytag, außer sie sollen Instanzen darstellen. Der Kamera muß ein Fry-Kamera-Tag angehängt werden, da die Kamera von Fryrender anders als die interne Kamera von Cinema arbeitet. Materialien werden über den Materialeditor erstellt. Hier erscheint allerdings nicht der gewohnte Cinema Editor, sondern der Fry Editor, da die Frymaterialien anders aufgebaut sind als die Cinema internen. Vorhandene Cinema-Materialien können bequem über das Konvertieren-Tool in Frymaterialien umgewandelt werden. Die Ausgabegröße wird wie gehabt bei der Ausgabe eingestellt, Fry übernimmt dies, kann aber auch separat in Fryrender selbst eingestellt werden. Auch der Maßstab wird wie gewohnt in Cinema 4D eingestellt und von Fryrender direkt übernommen. Unter Effekte ruft man die Fryrenderoptionen und den Fryhimmeleditor auf. Bei den Renderoptionen kann man den Speicherort, das Bildformat sowie die Renderart anpassen. Ebenfalls das Renderverhalten, mit wieviel Threads gerendert werden soll. Man kann die Szene einfach exportieren oder exportieren und automatisch Fryrender starten lassen. Um die Szene letztendlich zu exportieren, startet man die Option "Im Bildmanager rendern".


Screenshot vom Kamera-Tag

Kamera-Tag

Wie oben schon erwähnt arbeitet die Fry-Kamera anders als die interne Kamera von Cinema 4D. Sie verhält sich hier wie eine echte Kamera, bei der man mit Brennweite, Verschlusszeiten und Blende arbeiten kann. Als zusätzliche Option kann man die Form von Blendeflecken einstellen. Diese Einstellungen können nochmals in Fryrender selbst geändert werden, ein erneutes exportieren der Szene ist nicht nötig.










Screenshot vom Materialeditor

Materialeditor

Der Materialeditor kann als selbstständige Applikation aufgerufen werden, um dort Materialien zu erstellen. Der Materialeditor ersetzt in Cinema den internen Editor, da die Frymaterialien einem anderen Aufbau als die Cinematexturen haben. (BITTE VERVOLLSTÄNDINGEN)





Screenshot vom Umgebungseditor
Screenshot vom Skyeditor

Fry Himmel/Umgebung

Im Umgebungseditor kann man HDRI-Bilder als Umgebungstextur laden, falls man diese Art von Beleuchtung bevorzugt. Als weitere Option kann man ein Bild als Hintergrund laden. Links gibt es eine Vorschau der momentanen Lichteinstellung des Himmels. Über den Menüpunkt "Atmosphäre konfigurieren" kommt man schliesslich zum Skyeditor, der im Prinzip ähnlich dem Cinema internen Sky funktioniert.

Im Skyeditor hat man zur Linken ein 360 Grad Panorama, welches man beliebig drehen kann, um die derzeitigen Lichtverhältnisse besser zu sehen. Mit dem Koordinatensystem kann man jeden Standort auf der Erde anklicken, die Eingabefelder über der Karte helfen hier, eine exakte Position zu ermitteln. Unter der Weltkarte befinden sich der Sonnen- und Mondkanal. Hier legt man die Tages- und Jahreszeit fest und kann zusätzlich das Sonnen- oder Mondlicht auf eine neue Ebene legen. Dies ist ratsam, da das Umgebungslicht stets auf Ebene 0 liegt. Für einen animierten Himmel kann man die "Full day-circle animation" aktivieren und die Zeitintervalle, in denen animiert werden soll, angeben. Ebenso ist es möglich, unterschiedliche, atmosphärische Bedingungen zu simulieren. Dies lässt sich leicht über die "Gas configuration" einstellen.


Rendereinstellungen

Screenshot von den Rendereinstellungen


Versionen

Die aktuelle Version ist Fryrender 1.6 (Stand: September 2010)



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Weblinks

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