Polygon-Objekt
Aus CINEMA 4D Wiki
Grundbegriff
Das Polygon-Objekt besteht, wie der Name vermuten lässt, aus Polygonen (Vielecken) und kann zwischen 0 und (theoretisch) endlos vielen Punkten, Flächen und Kanten beinhalten, wobei es eigentlich erst zum Polygonobjekt wird, wenn es aus mindestens einem Polygon besteht. Jedes Objekt in Cinema 4D, welches eine Oberfläche besitzt kann jederzeit in ein Polygon-Objekt konvertiert werden!
Vor- und Nachteile in der Modellierung
Anders als bei den Parametrischen Geometrie-Grundobjekten, lässt sich die Geometrie eines Polygon-Objektes beliebig verändern, die Elemente des Meshs müssen dabei aber einzeln, oder durch Modifikatoren, bearbeitet werden.Diese Tatsache ist gleichzeitig der größte Vor- sowie Nachteil bei der Arbeit mit Polygon-Objekten - Das Objekt kann nach dem konvertieren zwar beliebig geformt und verändert, und Effekte von Modifikatoren sehr genau platziert werden, dafür gehen Informationen über - Beispielsweise die Rundung der Kanten eines Würfels - verloren, und können nicht so einfach nachträglich verändert werden. Dieser Umstand spricht den Geometrie-Grundobjekten sowie den Spline-Objekten ein hohes Maß an Komfort zu, da man durch wenige Eingaben sehr schnell zum gewünschten Ergebnis kommt.
Letztendlich landet man aber bei Detailreichen oder Komplexen Modells immer wieder bei den Polygon-Objekten, weil es einfach den größten Freiraum für die Gestaltung der Geometrie eines Objektes bietet,und auserdem ermöglicht, Vertex-Maps zu erstellen
oder Hypernurbs-Wichtungen zu setzen.
