Studio-Look
Aus CINEMA 4D Wiki
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Inhaltsverzeichnis |
Einleitung
Bei der Präsentation von Produkten muß man nicht immer eine aufwendige Szene für die Umgebung bauen. Manchmal fehlt auch die Zeit, ein modelliertes Objekt in einer umfangreichen Umgebung zu zeigen.
Hintergrundleinwand
Dieser Look findet oft Verwendung in der Produktfotografie. Dabei wird im Studio eine Leinwand in einer gewünschten Hintergrundfarbe so aufgehängt, dass sie zum Teil hängt und zum Teil auf dem Boden liegt.
Die Ausleuchtung geschieht mit zwei Spot-Lichtquellen mit Flächenschatten. Um auch in den Spiegelungen anzudeuten, dass es sich um große, flächige Lichtquellen handelt, stellt man noch zwei große, sehr hell leuchtende Flächen auf, in deren Mitten sich die Lichtquellen befinden. Die Flächen benötigen ein Render-Tag, damit sie keine Schatten werfen oder empfangen.
2D-Hintergrund
Zwei Lichtquellen sorgen für zusätzliche Glanzlichter und leichte Schattierung. Der Chrom-Effekt entsteht durch eine Umgebungsmap (siehe Metall).
Es muß nicht unbedingt eine realistische Darstellung sein, wie das nachfolgende Beispiel zeigt. Hier wird einfach ein Hintergrundobjekt mit einer Kombination aus Shadern belegt, und alle Spiegelungen über eine simple Umgebungsmap erzeugt. Im Vergleich mit dem zuerst genannten Look rendert diese Darstellung natürlich erheblich schneller.
2D/3D-Hintergrund
Ebenfalls nicht realistisch, aber für manche Darstellungen durchaus passend, ist die Kombination aus 2D-Hintergrund und 3D-Boden. Dazu wird ein Material (in den Beispielbildern wurde wieder ein kreisförmiger Farbverlauf verwendet) per UVW-Mapping auf ein Hintergrund-Objekt gemappt, und per Frontal-Mapping auf den Boden. Anschließend bekommt das Boden-Objekt noch ein Render-Tag, in welchem die Option "Hintergrund-Compositing" aktiviert wird.
Material für den Hintergrund: Ein einfacher Farbverlauf im Farbkanal |
